Unterstützerin von Peacefully against Genocide in U-Haft

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Am 13.06.2026 wurde Emma, eine Unterstützerin von Peacefully against Genocide vor ihrer Haustüre von der Polizei verhaftet und wegen eines offenen Haftbefehls in Untersuchungshaft mitgenommen. Und das inmitten der angekündigten Protesttage von Peacefully against Genocide.

Im März 2026 hat sich Emma dazu entschieden, das Dach der Rheinmetall-Waffenfabrik in Berlin zu besetzen. Nach dem Protest wurde sie in einen nachweislich rechtswidrigen Polizeigewahrsam verbracht. Das führte dazu, dass sie nicht rechtzeitig zu einem Gerichtstermin zu einem Protest mit der Letzten Generation am Nürnberger Flughafen erscheinen konnte. Die Voraussetzungen für Untersuchungshaft sind u.a. Fluchtgefahr oder Verdunkelungsgefahr. Emma hat einen festen Wohnsitz und hat sich ihren bisherigen Verfahren immer gestellt. Die Richterin lehnte es ab, Emma mitzuteilen, ob nach ihrem Fehlen ein Haftbefehl erlassen worden war.

Auf Protest gegen staatliche Verbrechen reagiert der Staat mit Gewalt und Einschüchterung. Emma protestiert friedlich gegen das Töten von Menschen und die Zerstörung von Lebensräumen weltweit. Jetzt sitzt sie wegen ihres Protests in einer Zelle hinter Gitterstäben.

Wir zeigen klar, dass der Staat mit dieser Repression nicht im Interesse der Gesellschaft handelt. Was ist es für eine Demokratie, wenn die Zivilgesellschaft für Protest eingesperrt wird? Lasst Emma frei!

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